vampfans
 
  Home
  Galerie
  Forum
  Gästebuch
  QuizŽs
  Videos
  Musik
  TheVampireDiaries
  Umfragen
  Chat
  Steckbrief
  Horoskop
  Games
  Linkliste
  Partner
  My Banner
  Banner Vorlagen
  New
  Vampirnamen
  DieEntstehung
  EchteVampire
  Verwandlungsmöglichkeiten
  Fledermäuse
  Die 10Gebote
  Episodenguide
  Story
  Extras
  Vampir Witze
  Vampir Glaube ?
  Gedichte
  Topliste
  Nervig
  Danksagung
EchteVampire

Die Verbannung des Vampirs aus der Wissenschaft

 

 

 

"Von 1730 - 1735 war von nichts anderem die Rede als von Vampyren,
je mehr man verbrannte, desto mehr tauchten auf"

 

 

 

 

Wahre Berichte

  • Der Chronist William von Newburgh berichtet aus dem 12. Jahrhundert von einem Mann aus Northumberland, der seine Frau beim Flirt mit einem Nachbarn beobachtet und dabei vom Dach fällt und sich das Genick bricht. Er kehrt trotz christlichem Begräbnis wieder und verursacht eine Pestepidemie, die erst wieder aufhörte, als sein Grab geöffnet wurde (er war voller Blut) und er selber gepfählt war.
  • 1337 wurde in einem Dorf namens Blow ein Hirte bekannt, der Nachts die Dorfbewohner nicht in Ruhe lies. Gemeinsam haben sie ihn ausgegraben und gepfählt. Doch mit der Ruhe war es noch lange nicht soweit, denn der Hirte terrorisierte die Dorfbewohner weiterhin. Abermals gruben sie ihn aus und verbrannten den Leichnam, danach kehrte der Hirte nicht mehr zurück.
  • 1345 starb eine Zauberin in Dúchaz, nach ihrem Tod suchte sie die Dorfbewohner in tierischer Gestalt heim und tötete sie. Deshalb machte man kurzen Prozess und die Dorfbewohner gruben ihr Grab erneut aus. Die Frau wurde auf dem Scheiterhaufen gefesselte und kurz vor dem anzünden gepfählt. Doch sie hatte andere Pläne, riss sich den Pflog aus der Brust und floh in Gestalt des Windes.
  • 1591-1592 wurde ein Vampir in Breslau bekannt. Schuhmacher starb am 22.09.1591 und jagte seine Opfer bis zum 18.04.1592. Seinen Opfern fügte er diverse Würgemale und weitere Flecken zu. Die Dorfbewohner gruben den unverwesten Leichnam aus und verscharrten seine Überreste auf ungeweihter Erde. Doch das übel hörte nicht auf und so wurde er am 07. Mai erneut ausgegraben und von einem Henker enthauptet. Die Hände und Füße wurden ihm abgehackt und sein Herz herausgeschnitten. Seine Körperteile wurden einzeln auf einem Scheiterhaufen verbrannt, die Asche anschließend in den nahen Fluss gestreut.
  • 1701 fanden die Dorfbewohner einen Bauern in Mykonos, dass in Griechenland liegt, tot auf seinem Feld. 2 Tage später begann der Bauer bereits sein treiben als Untoter und besuchte Nachts seine Mitmenschen. 9 Tage nach seinem Tod grub man den Leichnam aus und riss ihm das Herz aus der Brust. Anschließend wurde der Bauer verbrannt.
  • Ein bekannter Vorfall im 18. Jahrhundert von Vampirismus war Peter Poglojowitz [Plogojewitz]. Es geschah in einem kleinen ungarischen Dorf namens Kisolova (Kisilova, Kislova). Neun Dorfbewohner hatten zu Protokoll gegeben, das sie 2 ½ Monate nach dem Tod von Peter Poglojowitz [1725] von ihm im Schlaf gewürgt worden waren. Alle neun starben kurz darauf. Es kam zur Exhuminierung, bei der sich ein grauenhaftes Bild zeigte: Der Leichnam zeigte keine Verwesungserscheinungen. Haare, Bart und Nägel scheinen gewachsen, und seine Lippen sind mit frischem Blut befleckt. Außerdem strömte der Körper keinen Leichengeruch aus. Daraufhin verbrannten die Dorfbewohner den Leichnam.
  • Weiterhin genoss ein Soldat die Gastfreundschaft eines Bauers in Haidamac. Während des Abendmahls kam ein Fremder herein, der ungefragt mit der Familie aß. Am nächsten Tag war der Bauer tot und der Soldat erfuhr, dass der Fremde der, seit zehn Jahren verstorbene Vater des Bauern war. Nach einem Bericht bei seinem Regimentskommandanten Graf Cabrera wurde das Grab geöffnet. Der Verstorbene war gänzlich unverwest, und auch zwei weitere Vampire wiesen keine Verfallsmerkmale auf (seit 30 und 16 Jahren tot). Alle drei wurden gepfählt, geköpft und verbrannt.
  • In Kucklina besuchte ein Vampir 2 Brüder. Der eine Bruder wurde von diesem in den Hals gebissen und verstarb 3 Tage später. In der Folgenacht nach seinem Tod suchte er seine Ehefrau im Bett heim. Sie berichtete, dass sein Samen sehr kalt gewesen sei. 40 Tage später wurde ein Knabe geboren. Dieser Knabe hatte kein Glied und ist innerhalb von 3 Tagen "wie eine Wurst" zusammengerunzelt.
  • 1730-1732 wurde Stephen Huber als Vampir bekannt. Er lebte in Tschechien, im Dorf Treautenau (Trautenau, Tutnov). Nach seinem Tod fiel er sowohl Tiere als auch Menschen an und tötete diese. 5 Monate nach seiner Beerdigung wurde er von den Dorfbewohner ausgegraben und seine unverweste Leiche enthauptet und verbrannt. Seine Asche wurde im Wind verteilt. Anschließend gruben die Dorfbewohner die angrenzenden Gräber aus, alle unverwesten Leichen wurden ebenfalls verbrannt, die normalen Leichen wieder beerdigt.
  • 1732 ist ein anderer bekannt gewordener Fall von Vampirismus herausgekommen, der des Seben Arnold Paole aus Medvedja. Er war auch der Auslöser für die wissenschaftliche Beschäftigung mit Vampiren. Im Frühjahr 1727 kam Arnold Paole von seinem Militärdienst in Kostartsa zurück nach Hause in Medvedja, in der Nähe von Belgrad. Er kaufte sich ein bisschen Land, baute ein Haus und nach einiger Zeit verliebte er sich in die Tochter des Landbesitzers, dessen Land an seines grenzte, und die beiden heirateten im selben Jahr. Arnold erzählte seiner Frau, dass er große Angst davor hätte, frühzeitig zu sterben. Zu seiner Militärzeit war er in Griechenland stationiert, wo der Aberglaube besagte, dass der Tod jene ereilt, die selber töten und zwar in Form eines Vampires. Auch erzählte er seiner Frau, dass er dort von einem Untoten Wesen besucht wurde, er aber das Grab dieses Wesens aufgesucht und den Leichnam verbrannt hätte, so wie es dort üblich war. Dieses Erlebnis hatte ihn aber so stark beeinträchtigt, das er das Militär verlies und nach Hause zurückkehrte.

    Kurz nach seiner Hochzeit stürzte Arnold von einem Heuwagen und wurde bewusstlos ins Haus getragen. Er musste wohl innere Verletzungen gehabt haben, denn er starb kurz darauf. Er wurde auf dem städtischen Friedhof begraben. 20-30 Tage später wurde er von mehreren Personen im Ort gesehen, immer bei Nacht. Die Berichte enthielten keinen Horror oder Angst, bis einige Wochen später all jene Personen, die behaupteten Arnold nach seinem Tod gesehen zu haben, tot aufgefunden wurden ohne, dass die Todesursache klar war. Bis schließlich 40 Tage nach seinem Tod eine kleine Gruppe Männer, die aus 2 Ärzten, 2 Armeeangehörigen und einem Priester bestand, sich entschlossen das Grab Arnold Paoles zu öffnen und seinen Leichnam zu exhumieren.

    Was sie vorfanden war mehr als erstaunlich. Sein Leichnam war in keinster Weise verwest, er lag auf der Seite, seine Haare und Fingernägel waren nachgewachsen. Doch der Beweiß das Arnold ein Vampir war, war das frische Blut, welches sich in seinen Mundwinkeln befand. Die Gruppe von Männern pfählte Arnold, wobei die Leiche einen durchdringenden Schrei ausstößt und warmes Blut aus der Wunde schießt.

    Auch seine vier Opfer wurden exhumiert, gepfählt, verbrannt und in geweihter Erde beigesetzt. Sechs Jahre später brach in dem Dorf Anämie aus und mehrere Dorfbewohner starben. Man zögerte nicht lang und exhumierte mehrere Leichen. Manche davon zeigten nach drei Monaten immer noch keine Verwesung.

 

 

 

Wissenschaftliche Untersuchungen

Am 26.01.1732 unterzeichneten mehrere Offiziere aus Belgrad, in Meduegya, einen Medizinischen Bericht, dabei wurden 16 Leichen untersucht. 5 davon [2 Mütter mit ihre Kinder und einen Knecht] waren im normalen Zustand der Verwesung, alle anderen im "Vampir-Stand". Johannes Fluchinger schrieb damals das Protokoll.

"Von 1730 - 1735 war von nichts anderem die Rede als von Vampyren,
je mehr man verbrannte, desto mehr tauchten auf",
spottete Voltaire später.

 

 

 

Weiterhin gab es zwei wichtige Schriften:

Zum einen von Diakonus Michael Ranft sie erschien 1732 in Leipzig mit dem Titel: "Traktat von dem kauen und schmatzen der Toten in Gräbern" Sie führte detailliert aus, wie die wahre Beschaffenheit der ungarischen Vampire und Blutsauger sei. Die zweite Schrift erschien 1751 und war vom Hochwürdigen Herrn Augustin Calmets.

"Gelehrte Verhandlung von denen so genannten Vampiren
oder zurückkommenden Verstorbenen in Ungarn, Mähren etc.".

Er wollte verhindern, dass die christliche Kernlehre [Auferstehung nach dem Tod am Jüngsten Tag] erschüttert wurde. Sein oberstes Leitmotiv in seiner Beweisführung ist die Widerlegung der These, dass Tote aus eigenem Antrieb oder auf Geheiß Satans ihre Gräber verlassen könnten. So heißt auch das erste Kapitel:

"Vom Tode auferwecken kann niemand als Gott allein!"

1770 schrieb Voltaire:

"Die wahren Sauger wohnen nicht auf Friedhöfen, sondern in wesentlich angenehmeren Palästen... Die persischen Könige, heißt es, waren die ersten, die sich nach ihrem Tod konservieren ließen. Fast alle heutigen Könige folgen ihnen darin; aber die Mönche essen ihre Diners und Soupers und trinken den Wein. Demnach muss man eigentlich nicht die Könige als Vampire ansehen. Die wirklichen Vampire sind die Mönche, die auf Kosten der Könige und des Volkes essen."

Ende des 19. Jahrhundert wurde eine Geschichte von Augustus John Cuthbert Hare überliefert. Eine Schwester von drei Geschwistern, die einen Herrensitz in Cumberland namens Croglin Grange gepachtet hatten wurde im ersten Sommer von einem seltsamen Wesen in den Hals gebissen, woraufhin die Geschwister für eine Zeit in die Schweiz gehen, um den Schock zu überwinden. Etwas später als es ihnen wieder besser ging drängte der Bruder, dass sie wieder zurück kommen sollten. Kurze Zeit nach ihrer Rückkehr kehrte das Wesen wieder zurück und versuchte das Mädchen wieder zu beißen. Doch einer der Brüder schoss dem Wesen ins Bein und sie folgten der Blutspur bis zu einer Gruft. Am nächsten Tag öffneten sie die Gruft und fanden mehrere beschädigte und einen unbeschädigten Sarg. In diesem lag der Vampir, der verbrannt wurde.

Die Art und Weise der Exkommunikation aus der orthodoxen Kirche bestärkte den Vampirglauben, denn über den Exkommunizierten wurde der Fluch gesprochen: "... und die Erde wird Deinen Leib nicht empfangen!" Der Körper werde - als Zeichen des Bösen - "unversehrt und ganz" bleiben, die Seele keinen Frieden finden.

Orthodoxe Christen, die zum Katholizismus oder zum Islam übertraten, waren dazu verdammt, über die Erde zu wandern und nicht in den Himmel zu kommen. (So gab der historische Dracula Vlad Tepes, als er gegen Ende seines Lebens zum römisch-katholischen Glauben konvertierte, "das Licht der Orthodoxie" auf und "erhielt die Finsternis" der Ketzerei; damit war sein Schicksal besiegelt: Er wurde ein Untoter - ein Vampir.)

 

 

 

Aber warum waren gerade im 18. Jahrhundert die Vampire so interessant??

Das kam bestimmt nicht nur wegen der Auffindung der Leichen. Viel mehr waren es die Mediziner, die mit ihrer rationalen Erklärungsversuche und ihren neuen Erkenntnisse in der unverwesten Leiche eine Herausforderung sahen. Zum anderen die Dogmatiker des christlichen Glaubens, die darin eine blasphemische Umkehrung einiger ihrer wesentlichen Lehrmeinungen sehen mussten. Doch was ist die "Erklärung" für das Weiterleben des Körpers nach dem Tod?? Volaire drückte die Problematik in einem Satz aus:

"Die Schwierigkeit besteht darin, in Erfahrung zu bringen,
ob hier die Seele oder der Körper des Toten fraß."

Schließlich kam doch noch eine Erklärung, es ist eine unbekannte Krankheit. Das Besondere dieser Krankheit und Seuche war

"eine anhaltende Resistenz der Toten gegen den Zerfall und ein akutes Leiden der Lebenden, dem auch die phantastische Heimsuchung durch den Vampir als Symptom der verstörten Einbildung zugerechnet wird."

Die Trennlinie zwischen dem Heimsucher und dem Heimgesuchten ist somit der Tod. Aber auch diese Theorie wurde bald als unmöglich dargestellt, denn können Lebende und Tote an der gleichen Krankheit leiden??

 

Am Schluss blieb nur noch eine Theorie offen: der Astralleib

Der Mensch besitzt neben seinem Körper eine energetische Aura, den Astralleib. Dieser Leib ist es, der weiterlebt, denn er braucht viel längere Zeit, um zu verwesen (daher kommt auch die Vorstellung, dass der Vampir keinen Schatten hat, denn Schatten und Astralleib werden oft gleichgesetzt). Während der Körper zu Humus wird und die Seele zu Gott auffährt, verweilt der Astralleib auf der Erde.

Doch auch diese Theorie hatte ihren Hacken: Sie stellte eine Verletzung des göttlichen Schöpfungsplans und des göttlichen Wiedererweckungsmonopols dar. An einer solchen Interpretation konnte keine der christlichen Kirchen Gefallen finden, genauso wenig wie die Aufklärer. Für die Bevölkerung stand fest: Es war der Beitrag des Teufels. So blieb nur noch die Frage:

"Ist es widernatürliche Ursache oder Gottes Wille??"

1755 veranlasste die österreichische Kaiserin Maria Theresia einen "Vampir-Erlass", in diesem wurde der Glaube an Vampiren verboten.

Der Glaube verschwand zwar aus der Wissenschaft, aber in der Literatur blühte er auf.

Vampiis  
   
 
  SPEEDCOUNTER.NET - Kostenloser Counter!  
 
 


MusicPlaylist

 
 
  free counters  
Heute waren schon 24 Besucher (44 Hits) hier!
Diese Webseite wurde kostenlos mit Homepage-Baukasten.de erstellt. Willst du auch eine eigene Webseite?
Gratis anmelden